Soforthilfe nach Erdrutsch nahe Freetown

 

 

Mitte August 2017 hat sich in Sierra Leone ein schwerer, durch starke Regenfälle ausgelöster Erdrutsch ereignet, der einige Gemeinden nahe Freetown fast vollkommen zerstört hat.

Bis zum 31. August wurden 1.616 Haushalte mit 5.951 Personen gemeldet, die von Schlammlawinen und Überflutungen überrascht wurden und nun von Obdachlosigkeit betroffen sind. Nach weiteren Regierungsangaben wurden über 1000 Tote geborgen.

 

 

Nach der unerfreulichen Nachricht nahmen wir umgehend Kontakt mit der Botschaft des Landes in Berlin und der Deutschen Welthungerhilfe in Sierra Leone auf, um uns bezüglich der Soforthilfemaßnahmen abzusprechen. Dank dem finanziellen Engagement unserer Mitglieder und Förderer konnten wir schnell reagieren und mit der Umsetzung eines Nothilfekonzepts in Aktion treten: Unser Projektleiter Joseph Cole begann bereits Anfang September mit der Verteilung von Wasser, Lebensmitteln und Hygieneartikeln in drei errichteten Not-Camps. Während der ersten Aktion wurden etwa 150 Frauen für die Verteilung registriert, die mit den ausgegebenen Gütern ihre Familien über eine Woche versorgen konnten. In regelmäßigen Abständen wurde die Aktion wiederholt, bis es größere Hilfsmaßnahmen seitens staatlicher Akteure gab.